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awork und KI: Gibt es einen MCP-Server für awork?

awork betreibt laut eigener Angabe einen MCP-Server, den Claude und ChatGPT per OAuth nutzen. Er arbeitet mit den Rechten der angemeldeten Person und kann laut Entwicklerdokumentation auch löschen.

awork und KI auf einen Blick

Offizieller MCP-Server Ja, api.awork.com/api/v1/mcp, laut awork mit den Rechten des eigenen Kontos. Einen Tarif dafür nennt awork nicht
MCP-Server aus der Community Ja, das npm-Paket awork-mcp (Apache-2.0, API-Key, eine Version von Juni 2025, genanntes GitHub-Repository liefert 404, Code im Paket lesbar)
Schnittstelle REST-API mit OAuth 2.1 oder API-Key, OpenAPI-Spezifikation öffentlich
KI im Produkt awork AI mit Chat und Agenten, laut awork ein separates Abo ab 15 € pro Nutzer und Monat
Hersteller awork GmbH Projektmanagement

Stand: November 2026. Geprüft an den Quellen des Herstellers, siehe Quellen.

awork ist laut eigener Angabe eine Projektmanagement-Software für Agenturen, mit Projekten, Aufgaben, Zeiterfassung und Kapazitätsplanung. Wer einen KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT mit diesen Daten arbeiten lassen will, fragt: Gibt es dafür einen MCP-Server?

Kurz gesagt

Ja. awork betreibt einen offiziellen, zentral gehosteten MCP-Server. Claude und ChatGPT melden sich per OAuth mit dem awork-Konto an. Der Assistent hat laut awork nur die Rechte dieses Kontos. Laut Entwicklerdokumentation kann er Daten auch ändern und löschen. Einen Tarif für den Server nennt awork nicht. Die Daten liegen laut awork zentral auf Azure in Deutschland.

Was awork selbst anbietet

Den MCP-Server. Laut awork liegt er unter https://api.awork.com/api/v1/mcp. Die Entwicklerdokumentation beschreibt ihn so: Er gibt Zugriff auf alle Funktionen der awork API, etwa Projekte, Aufgaben, Zeiteinträge, Nutzer, Firmen und Dateien. Er hat keine eigenen Werkzeuge pro Endpunkt. Stattdessen führt er Anweisungen für das Sprachmodell mit, das den nötigen API-Code erzeugt. Der Server führt diesen Code mit dem angemeldeten Zugang aus. Ein Aufruf kann laut Dokumentation Daten abrufen oder anlegen, ändern und löschen. Für den Server gelten dieselben Ratenbegrenzungen wie für die API. awork schreibt in einem Community-Beitrag vom 3. Juni 2026, der Server unterstütze jetzt die gesamte API, brauche weniger Token im Kontext und biete Zugang zu Docs und Best Practices. Ein Beta-Etikett haben wir in den gelesenen awork-Quellen nicht gefunden.

Stand der Entwicklung. Die Hilfeseite trägt den Stand vom 19. Oktober 2026. Im Forum meldete eine Person am 14. August 2026, ChatGPT scheitere an einem Protokollfehler. Laut awork lag es an einer abweichenden MCP-Version, die der neue Server ablehnte. awork arbeitete an einer Korrektur. Am 19. August schrieb die Person, die Verbindung laufe wieder. Dieselbe Person berichtet in einem weiteren Beitrag von Problemen beim Hoch- und Herunterladen von Dateien über ChatGPT. awork bat am 21. September 2026 um Details. Eine Antwort darauf haben wir nicht gefunden. Das ist ein einzelner Bericht.

Anmeldung und Rechte. Laut Entwicklerdokumentation unterstützt der Server OAuth 2.1 und dynamische Client-Registrierung. Der Client registriert sich dann selbst, und man legt in awork keine Client-Anwendung an. Die OAuth-Metadaten nennen den Scope full_access. Einen Scope nur zum Lesen haben wir dort nicht gefunden. Wer nur lesen lassen will, hat also keinen Schalter. Prüfen Sie die Rechte der Person, deren Konto der Assistent nutzt. Alternativ nimmt der Server einen API-Key. Laut awork ist er dauerhaft gültig, nicht an eine Person gebunden und gibt Admin-Rechte. Nur Admins legen ihn laut Hilfeseite an.

Claude und ChatGPT. Laut awork legt man in Claude unter Konnektoren einen benutzerdefinierten Konnektor mit der MCP-Adresse an. In ChatGPT sucht man awork unter Apps und verbindet es. awork nennt außerdem Codex, Claude Code und Visual Studio Code. Laut Claude Help Center sind benutzerdefinierte Konnektoren auf Free, Pro, Max, Ultra, Team und Enterprise verfügbar. Im Free-Plan ist einer erlaubt. In Team-Plänen fügen nur Owner Konnektoren hinzu, in Enterprise-Plänen nur Owner und Rollen mit Zugriff auf die Verwaltung der Bibliotheken. Welche ChatGPT-Pläne nötig sind, nennt awork nicht. Die Integrationsübersicht von awork listet ChatGPT mit der Kennzeichnung „Basic“. Wir haben keine Erklärung dieser Kennzeichnung gefunden und wissen nicht, ob sie den MCP-Server meint. Für Microsoft Copilot nennt awork im Microsoft Marketplace „awork agents for Microsoft 365 Copilot and Teams“. Ob das den MCP-Server nutzt, steht dort nicht.

Tarif. Die Hilfeseite zum MCP-Server und die Preisseite nennen keinen Tarif für den Server. Die Hilfeseite steht im Bereich awork AI. awork AI ist laut awork ein separates Abo zusätzlich zum regulären awork-Abo. Ob man es für den MCP-Server braucht, sagt awork nicht.

Eine REST-API. Die API ist öffentlich dokumentiert, die OpenAPI-Spezifikation liegt unter api.awork.com/openapi/v1. awork schreibt in der Einführung: Was man in awork sieht, kann man in der Regel auch über die API tun. Es gibt außerdem ein Kommandozeilenwerkzeug von awork auf GitHub (MIT-Lizenz, letzter Commit 18. September 2026).

KI im Produkt. awork AI besteht laut awork aus einem Chat und eigenen Agenten und ist ein separates Abo. Die Produktseite nennt Chat und Docs live und Agenten noch mit Warteliste, die Hilfe beschreibt sie bereits. Es kostet je Nutzer und Monat 15 € (AI Starter), 30 € (Plus), 60 € (Pro), 120 € (Max) oder 450 € (Ultra), mit steigendem Guthaben an Credits. Laut awork brauchen alle aktiven Nutzer eines Workspaces mindestens AI Starter, sobald das Abo aktiv ist. Laut awork enthalten die regulären Tarife ab Standard ein begrenztes Credit-Guthaben ohne Aufpreis. Der Basic-Tarif enthält keine Credits mehr und damit keinen AI-Chat. Es gibt eine Testphase von 14 Tagen. Laut awork nutzt awork je nach Modell Microsoft Azure AI Foundry, Google Vertex AI, Amazon Bedrock oder TensorX. Admins können KI-Funktionen und Modelle abschalten. awork schreibt, die Daten dienten nicht zum Training allgemeiner KI-Modelle. Agenten können laut awork auch eigene MCP-Konnektoren nutzen. Das ist die Gegenrichtung: awork ruft dann fremde Dienste auf. Für fremde MCP-Server gelten laut awork deren Bedingungen, Datenschutzregeln und Verarbeitungsorte.

Datenregion. Laut awork liegt die zentrale Datenspeicherung auf Microsoft Azure in Deutschland, in einem eigenen Azure-Tenant von awork. Für optionale Funktionen wie einzelne KI-Modelle nutzt awork weitere Unterauftragnehmer. Sie verarbeiten je nach Dienst nur in Deutschland, in der EU oder im EWR oder in begrenzten Fällen in Drittländern. Die verbindliche Liste steht laut awork im Auftragsverarbeitungsvertrag, den wir nicht gelesen haben. Anbieter ist nach dem Impressum die awork GmbH in Hamburg.

Was die Community und Plattformen anbieten

Wir haben ein npm-Paket gefunden: awork-mcp. Es steht unter Apache-2.0 und ist laut README mit Stainless aus der awork API erzeugt. Es läuft per npx mit einem API-Key. Als Maintainer führt npm eine Adresse der Brand Boosting GmbH. Das Feld Autor nennt „Awork“ mit einer awork-Adresse, und die Beschreibung spricht von einem „official MCP server“. Eine Bestätigung von awork haben wir nicht gefunden. Es gibt eine einzige Version vom 9. Juni 2025. Das im Paket genannte GitHub-Repository Brand-Boosting-GmbH/awork-typescript liefert 404. Den Paketcode haben wir gelesen: Er nutzt api.awork.com und den API-Key, wir haben ihn nicht ausgeführt. Bei GitHub fanden wir keinen weiteren Server, der awork per MCP anbindet.

Kommerzielle Plattformen bieten awork-Aktionen über eigene MCP-Server an: Zapier, viaSocket und Pipedream. viaSocket nennt 62 Aktionen. Die Seiten belegen nicht, welche Rechte sie in awork nutzen.

Was das für Ihr Unternehmen heißt

  • Der offizielle Server kann Daten ändern und löschen. Einen nur lesenden Modus haben wir nicht gefunden. Prüfen Sie, welche Rechte das verbundene Konto hat.
  • Der Assistent handelt mit den Rechten der angemeldeten Person. Ein API-Key gibt dagegen Admin-Rechte. Nutzen Sie ihn nur, wenn der Client kein OAuth kann.
  • Die zentrale Speicherung liegt laut awork in Deutschland. Was beim KI-Assistenten ankommt, unterliegt dessen Bedingungen.
  • Fragen Sie awork, ob der MCP-Server einen bestimmten Tarif oder das AI-Abo voraussetzt. Die Quellen nennen das nicht.
  • Dateien über den Server hoch- und herunterzuladen, meldet ein Nutzer als unzuverlässig. Testen Sie das vor dem Einsatz.

MCP ausführlich erklärt, mit den Fragen, die IT-Abteilungen vor der Anbindung stellen: Ratgeber „Was ist MCP?“

Was ein MCP-Server ist und wie wir ihn bauen: MCP-Server von dectria

Häufige Fragen

Fragen zu awork und KI

Gibt es einen MCP-Server für awork?
Ja. awork betreibt einen offiziellen MCP-Server unter https://api.awork.com/api/v1/mcp. Laut awork nutzt er dieselben Rechte wie das eigene awork-Konto. Die Hilfeseite trägt den Stand vom 19. Oktober 2026.
Funktioniert awork mit Claude und ChatGPT?
Laut awork ja. In Claude legt man einen benutzerdefinierten Konnektor mit der MCP-Adresse an, in ChatGPT sucht man awork unter Apps. Danach meldet man sich mit dem awork-Konto an. Laut Claude Help Center sind benutzerdefinierte Konnektoren auf Free, Pro, Max, Ultra, Team und Enterprise verfügbar. Im Free-Plan ist einer erlaubt. In Team-Plänen fügen nur Owner Konnektoren hinzu, in Enterprise-Plänen nur Owner und Rollen mit Zugriff auf die Verwaltung der Bibliotheken. Welche ChatGPT-Pläne nötig sind, nennt awork nicht.
Kann der Assistent in awork löschen?
Laut Entwicklerdokumentation kann der Server Daten abrufen, anlegen, ändern und löschen. Der Server hat keine einzelnen Werkzeuge pro Schnittstelle. Das Sprachmodell erzeugt den API-Code, und der Server führt ihn mit dem angemeldeten Zugang aus. Die Rechte der angemeldeten Person begrenzen jede Aktion. Einen nur lesenden Modus haben wir nicht gefunden.
Wie meldet sich der Assistent an?
Laut awork per OAuth 2.1 mit dynamischer Client-Registrierung. Die Person meldet sich mit dem awork-Konto an und gibt den Zugriff auf den Workspace frei. Alternativ nimmt der Server einen API-Key als Bearer-Token an. Laut awork ist ein API-Key nicht an eine Person gebunden und gibt Admin-Rechte. Nur Admins legen API-Keys an.
Welchen Tarif braucht man?
Die Hilfeseite zum MCP-Server nennt keinen Tarif. Wir haben auch auf der Preisseite keinen Tarif für den MCP-Server gefunden. Die Hilfeseite liegt im Bereich awork AI. Ob das separate AI-Abo nötig ist, sagt awork dort nicht.
Ist der MCP-Server fertig?
awork nennt ihn in den Quellen, die wir lesen konnten, nicht Beta. Laut Community-Beitrag von awork vom 3. Juni 2026 unterstützt er jetzt die gesamte awork API. Im August 2026 meldete eine Nutzerin oder ein Nutzer im Forum, ChatGPT scheitere an einem Protokollfehler. Laut awork lag es an einer abweichenden MCP-Version und eine Korrektur war in Arbeit. Die Person bestätigte am 19. August, dass die Verbindung wieder lief. In einem weiteren Beitrag berichtet jemand von Problemen beim Hoch- und Herunterladen von Dateien über ChatGPT. awork bat am 21. September 2026 um Details. Eine Lösung haben wir nicht gefunden.
Gibt es Community-Server für awork?
Wir haben ein npm-Paket gefunden: awork-mcp. Es steht unter Apache-2.0 und läuft mit einem API-Key, also mit Admin-Rechten. Der Code spricht api.awork.com an. Als Maintainer führt npm eine Adresse der Brand Boosting GmbH, das Feld Autor nennt dagegen awork. Eine Bestätigung von awork haben wir nicht gefunden. Es gibt eine einzige Version von Juni 2025. Das im Paket genannte GitHub-Repository liefert 404. Wir haben den Paketcode gelesen, aber nicht ausgeführt. Bei GitHub fanden wir keinen weiteren Server, der awork per MCP anbindet.
Wo liegen die Daten?
Laut awork liegt die zentrale Datenspeicherung auf Microsoft Azure in Deutschland, in einem eigenen Azure-Tenant von awork. Für einzelne Funktionen nutzt awork weitere Unterauftragnehmer, etwa für optionale KI-Modelle. Sie verarbeiten je nach Dienst nur in Deutschland, in der EU oder dem EWR oder in begrenzten Fällen in Drittländern. Was ein Assistent über MCP aus awork liest, verarbeitet dessen Anbieter nach eigenen Bedingungen.

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