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MCP-Server

KI-Agenten kontrolliert an Ihre Systeme anbinden – mit Anmeldung, klaren Rechten und nachvollziehbaren Zugriffen.

dectria entwickelt MCP-Server, über die KI-Anwendungen wie Claude, ChatGPT, Microsoft Copilot Studio oder eigene Agenten auf Ihre Systeme zugreifen: Daten lesen, Dokumente finden, Vorgänge anlegen. Jeder Zugriff läuft über definierte Werkzeuge, mit Anmeldung und den Rechten des jeweiligen Nutzers.

Wir setzen MCP selbst produktiv ein: Über MCP lassen sich Claude oder eigene Agenten abgesichert mit NetCero verbinden, einer ESG-Plattform, an der dectria beteiligt ist. Die Absicherung erfolgt über OAuth und rollenbasierte Rechte.

Wir beginnen mit wenigen, eng geschnittenen Werkzeugen und erweitern erst, wenn klar ist, wie Agenten sie tatsächlich nutzen.

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Was ist MCP – und wann lohnt es sich?

Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, über den KI-Anwendungen auf externe Daten und Funktionen zugreifen. Ein MCP-Server stellt Werkzeuge (Tools), Daten (Resources) und Vorlagen (Prompts) bereit, die jede MCP-fähige KI-Anwendung ohne eigene Integration nutzen kann.

MCP lohnt sich, wenn mehrere KI-Anwendungen oder Agenten auf dieselben Systeme zugreifen sollen oder wenn Nutzer in ihrem KI-Assistenten direkt mit Unternehmensdaten arbeiten wollen. Es lohnt sich nicht, wenn ein fester Ablauf immer gleich laufen soll – dann ist eine klassische Schnittstelle vorhersehbarer. Und wenn Agenten schreibend auf kritische Systeme zugreifen würden, braucht es zuerst Freigaben durch Menschen, nicht mehr Werkzeuge.

MCP oder klassische API-Integration?

MCP-ServerKlassische API-Integration
Wer entscheidet über den Aufrufdas Modell, anhand der Werkzeug-Beschreibungfest programmierter Code
Neue KI-Anwendung anbindenohne Zusatzaufwand, wenn sie MCP unterstützteigene Integration je Anwendung
AbsicherungOAuth 2.1, Rechte pro WerkzeugAPI-Schlüssel oder OAuth, je nach System
Vorhersagbarkeitgeringer – Freigaben für kritische Schritte nötighoch
Geeignet fürAssistenten und Agenten mit offenen Aufgabenfeste, wiederkehrende Abläufe

Kompetenzen

Was wir mit MCP umsetzen

MCP-Server-Entwicklung (TypeScript) OAuth 2.1 & Protected Resource Metadata Anbindung an bestehende Identity Provider Rechte pro Werkzeug (RBAC) Tool-Design & Beschreibungen MCP für Altsysteme ohne Konnektor Freigabe-Workflows (Human-in-the-Loop) Logging & Nachvollziehbarkeit Code Mode & Sandbox-Ausführung Tests mit gängigen KI-Clients Betrieb in der EU

Einsatzgebiete

Typische Anwendungsfälle

KI-Zugriff auf Unternehmensdaten

Mitarbeitende fragen im KI-Assistenten nach Kunden, Aufträgen oder Dokumenten – der MCP-Server liefert nur, was die Person sehen darf.

Agenten für wiederkehrende Aufgaben

Agenten legen Tickets an, bereiten Berichte vor oder gleichen Daten ab; kritische Schritte gehen vorher zur Freigabe an einen Menschen.

Altsysteme KI-fähig machen

Für Systeme ohne fertigen Konnektor wird der MCP-Server zum Adapter – mit eng geschnittenen Werkzeugen statt direktem Datenbankzugriff.

Häufige Fragen

FAQ zu MCP

Was ist ein MCP-Server?
Ein Dienst, der einer KI-Anwendung definierte Werkzeuge und Daten über das Model Context Protocol bereitstellt. Die KI sieht nur, was der Server anbietet, und ruft Funktionen nur über diese Werkzeuge auf. So bleibt der Zugriff auf Ihre Systeme begrenzt und nachvollziehbar.
Wie wird ein MCP-Server abgesichert?
Über OAuth 2.1: Der MCP-Server prüft jedes Zugriffstoken und akzeptiert nur Tokens, die für ihn ausgestellt wurden. Rechte vergeben wir pro Werkzeug und nach dem Prinzip der geringsten Rechte, die Anmeldung läuft über Ihren bestehenden Identity Provider, etwa Microsoft Entra ID. Schreibende Aktionen können eine Bestätigung durch Menschen verlangen.
Welche KI-Anwendungen unterstützen MCP?
MCP ist ein offener Standard. Claude, ChatGPT und Microsoft Copilot Studio können eigene MCP-Server einbinden, dazu die Agenten-Werkzeuge von Anthropic, OpenAI, Microsoft und Google. Ein MCP-Server funktioniert daher mit mehreren KI-Anwendungen und eigenen Agenten, ohne Integration je Anwendung.
Geht MCP auch für Altsysteme ohne API?
Ja. Der MCP-Server wird dann zum Adapter: Er liest aus vorhandenen Schnittstellen, Datenbanken oder Dateien und stellt den Agenten nur eng geschnittene Werkzeuge bereit, keinen direkten Datenbankzugriff. So lassen sich auch Systeme ohne fertigen Konnektor anbinden.
Was ist Code Mode bei MCP?
Code Mode ist ein Muster, bei dem das Modell die MCP-Werkzeuge nicht einzeln aufruft, sondern kurzen Code gegen eine daraus erzeugte TypeScript-Schnittstelle schreibt. Der Code läuft in einer abgeschotteten Sandbox, nur das Ergebnis geht zurück an das Modell. Das spart bei vielen Werkzeugen und mehrstufigen Abläufen deutlich Kontext und Kosten. Bei wenigen Werkzeugen und einfachen Abfragen ist der direkte Aufruf einfacher – wir entscheiden das je nach Umfang des MCP-Servers.

Jedes Projekt beginnt mit einem Gespräch.

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