d.velop documents und KI: Gibt es einen MCP-Server?
d.velop nennt eine eigene MCP-Schnittstelle für d.velop documents, in den Tarifen Business und Ultimate und nur mit aktiviertem d.velop pilot. Eine öffentliche Einrichtungsanleitung haben wir nicht gefunden.
d.velop documents und KI auf einen Blick
| Offizieller MCP-Server | Ja, laut Preisseite in Business und Ultimate, nicht in Basic. Voraussetzung ist ein aktivierter d.velop pilot |
|---|---|
| MCP-Server aus der Community | Ja, ein Open-Source-Konnektor ohne Bezug zu d.velop: AnythingMCP (AGPL-3.0, 6 Werkzeuge, laut Katalogseite nur lesend, Selbstbetrieb laut Lizenz bis 3 aktive Nutzer kostenlos). Nicht von d.velop |
| Schnittstelle | REST-APIs im Developer-Portal, unter anderem die DMS-App (Bearer-Token laut OpenAPI-Beschreibung) |
| KI im Produkt | d.velop pilot und, laut d.velop, das d.velop agent center (in Entwicklung) |
| Hersteller | d.velop AG Dokumentenmanagement |
Stand: November 2026. Geprüft an den Quellen des Herstellers, siehe Quellen.
d.velop documents ist das Dokumentenmanagementsystem der d.velop AG aus Gescher. Wer einen KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT mit diesen Dokumenten arbeiten lassen will, fragt zuerst: Gibt es dafür einen MCP-Server?
Kurz gesagt
Ja, laut d.velop. Die d.velop AG führt eine eigene MCP-Schnittstelle auf der Preisseite. Sie gehört zu den Tarifen Business und Ultimate und braucht einen aktivierten d.velop pilot. Eine öffentliche Anleitung mit Server-Adresse haben wir nicht gefunden. Die Funktionsbeschreibung nennt weder eine Adresse noch Einrichtungsschritte. Dazu kommt ein freier Konnektor von Dritten, siehe unten.
Was d.velop selbst anbietet
Die MCP-Schnittstelle. Laut Funktionsbeschreibung (Version vom 21. Oktober 2026) stellt sie Funktionen und Inhalte von d.velop-Produkten über das Model Context Protocol bereit. Sie ist ein dritter Zugriffskanal neben der Oberfläche und der REST-API. Die Funktionsbeschreibung nennt Tools, Resources und Prompts. Als Beispiele für Tools nennt sie die Suche nach Dokumenten und Akten, auch mit inhaltlich passenden Treffern, sowie Fragen zu Dokumenten. Die Preisseite führt drei Tools auf: d.velop pilot Assistant Search, d.velop pilot Document Prompt und d.velop agents. Welche Funktionen bereitstehen, legt d.velop fest. Eine vollständige Werkzeugliste haben wir nicht gefunden.
Tarife. Die Preisseite führt „Zugriff über Model Context Protocol (MCP)“ in Business und Ultimate als enthalten, in Basic nicht. Das gilt in den Tabellen für AWS, T Cloud Public und Hybrid. In der Tabelle für On-Premises haben wir die Zeile nicht gefunden.
Voraussetzungen. Laut Funktionsbeschreibung braucht es einen MCP-Client mit OAuth 2.1 oder Bearer-Token, eine d.velop-documents-Umgebung mit aktivierter MCP-Schnittstelle und einen aktivierten, konfigurierten d.velop pilot. Der Benutzer braucht die passenden Berechtigungen in d.velop documents.
Anmeldung und Rechte. Der Zugriff ist laut Funktionsbeschreibung an einen angemeldeten Einzelbenutzer gebunden. Technische Servicebenutzer sind nicht vorgesehen. Der KI-Agent kann nur auf Daten und Funktionen zugreifen, für die der Benutzer berechtigt ist. Ob der Server auch schreiben oder löschen kann, nennt die Funktionsbeschreibung nicht.
Claude, ChatGPT, Copilot. d.velop nennt auf den gelesenen Seiten keinen bestimmten Assistenten. Auf der Seite zu Intelligent Document Processing schreibt d.velop, über MCP lasse sich die d.velop content platform in andere KI-Ökosysteme einbinden. Wir haben keine Anleitung oder Freigabe von d.velop für Claude, ChatGPT oder Copilot gefunden. Die pilot-Seite nennt ChatGPT und Copilot nur als Gegenbeispiel zu d.velop AI.
REST-APIs. Das Developer-Portal listet viele APIs, darunter die DMS-App für Dokumente und Metadaten, den Identity Provider, Webhooks und eine Open-API für den d.velop pilot. Außerdem gibt es einen Power-Automate-Konnektor, der einen API-Key nutzt.
KI im Produkt. Der d.velop pilot setzt laut d.velop ein bestehendes d.velop-documents-Repository voraus und beantwortet Fragen zu den eigenen Dokumenten. Laut Preisseite rechnet d.velop den pilot nutzungsbezogen über d.velop AI Credits ab. Seit dem 28. September 2026 kann er laut d.velop auch Agenten mit Fähigkeiten („skills“) ausführen. Laut d.velop sind die Agenten derzeit nur für AWS- und Azure-Kunden verfügbar, und sie brauchen eine bestätigte Zusatzvereinbarung. Ob das auch für das MCP-Werkzeug „d.velop agents“ gilt, nennt d.velop nicht. Laut d.velop verbraucht auch die Nutzung über MCP d.velop AI Credits. Das d.velop agent center ist laut Produktseite in Entwicklung und noch nicht käuflich. Die Fakten-Seite nennt es „derzeit in einer Beta verfügbar“.
Datenort. Laut d.velop läuft die Cloud auf AWS und T Cloud Public (früher Open Telekom Cloud). Je nach Konfiguration ist Verarbeitung und Speicherung im deutschen und/oder europäischen Rechtsraum möglich. Für KI-Funktionen überträgt d.velop Eingaben und Dokumente verschlüsselt an den jeweiligen KI-Anbieter. Laut d.velop trainieren die KI-Partner nicht damit. Laut pilot-Seite stellt d.velop im Standard Modelle je Anwendungsfall bereit, auch von Anbietern außerhalb Europas. Dieselbe Seite wirbt mit „europäische Datenhaltung als Standard“. Wer ein rein europäisches Setup will, kann es laut d.velop wählen. Den Anbieter nennt der Auftragsverarbeitungsvertrag. Wir haben keine Seite gefunden, die den Datenort für jeden Kunden festlegt.
Was die Community anbietet
Wir haben auf GitHub keinen MCP-Server von d.velop gefunden. Im Konto d-velop liegen SDKs, App-Vorlagen und ein n8n-Konnektor. Einen freien MCP-Server von Dritten gibt es: das Open-Source-Gateway AnythingMCP (AGPL-3.0). Es enthält einen d.velop-Konnektor mit sechs Werkzeugen, laut Katalogseite alle nur lesend. Der Konnektor nutzt die REST-API mit einem API-Key eines technischen Benutzers und läuft nicht bei d.velop. Laut README ist die selbst gehostete Community-Edition kostenlos bis 3 aktive Nutzer. Laut Konnektor-Definition haben die Autoren ihn nicht gegen einen echten d.velop-Mandanten getestet. Zusätzlich bietet AnythingMCP laut Anleitung eine gehostete Cloud mit 7 Tagen Test. innfactory baut eine Anbindung auf den REST-APIs und schreibt, d.velop biete keinen MCP-Server. Das widerspricht der Preisseite von d.velop. Wir folgen d.velop. Bei Zapier und viaSocket haben wir kein d.velop-Angebot gefunden. Make blockiert automatische Abrufe, dort haben wir nicht geprüft.
Was das für Ihr Unternehmen heißt
- Prüfen Sie, ob Ihr Tarif MCP enthält. Basic enthält es laut Preisseite nicht.
- Der d.velop pilot muss aktiviert und konfiguriert sein. Fragen Sie nach Kosten über AI Credits.
- Der Assistent sieht nur, was der angemeldete Benutzer sehen darf. Prüfen Sie Berechtigungen in d.velop documents.
- Klären Sie vor dem Start mit d.velop, welcher KI-Anbieter eingesetzt wird und wo er Daten verarbeitet. Der Auftragsverarbeitungsvertrag nennt ihn.
- Was beim KI-Assistenten ankommt, unterliegt dessen Bedingungen, nicht mehr denen von d.velop.
MCP ausführlich erklärt, mit den Fragen, die IT-Abteilungen vor der Anbindung stellen: Ratgeber „Was ist MCP?“
Was ein MCP-Server ist und wie wir ihn bauen: MCP-Server von dectria
Häufige Fragen
Fragen zu d.velop documents und KI
Gibt es einen MCP-Server für d.velop documents?
In welchen Tarifen ist MCP enthalten?
Welche Werkzeuge bietet der Server?
Wie meldet sich der Assistent an?
Wo liegen die Daten?
d.velop documents hat einen MCP-Server.
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