Zum Inhalt springen
Alle Produkte im MCP-Verzeichnis

Factorial und KI: Gibt es einen MCP-Server für Factorial?

Von Factorial gehostet, mit OAuth-Anmeldung als eigener Connector. Laut Factorial braucht nur die Fähigkeit „Factorial One“ Zugriff auf One. Laut Hilfecenter gibt es One in jeder Stufe, von Free bis Max.

Factorial und KI auf einen Blick

Offizieller MCP-Server Ja, mcp.factorialhr.com als eigener Connector, laut Factorial ohne Eintrag in den Connector-Verzeichnissen
MCP-Server aus der Community Ja, etwa ratek-20/factorial-mcp-server, dazu kommerzielle Plattformen mit eigenen Servern
Schnittstelle Öffentliche API mit API-Key oder OAuth 2.0
KI im Produkt Factorial One, laut Factorial mit den Rechten des Benutzers
Hersteller Everyday Software, S.L. Personalverwaltung

Stand: November 2026. Geprüft an den Quellen des Herstellers, siehe Quellen.

Factorial ist eine Software für Personalverwaltung mit Zeiterfassung, Abwesenheiten, Recruiting und weiteren Modulen. Anbieter ist laut Nutzungsbedingungen die Everyday Software, S.L. in Barcelona. In Deutschland tritt die Factorial GmbH in München auf. Wer einen KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT mit Factorial arbeiten lassen will, stößt schnell auf die Frage: Gibt es dafür einen MCP-Server?

Kurz gesagt

Ja. Factorial betreibt einen offiziellen, gehosteten MCP-Server. Man verbindet ihn als eigenen Connector per URL. Laut Factorial brauchen nur die Fragen an den KI-Assistenten Factorial One Zugriff auf One. Dazu gibt es Community-Server und kommerzielle Plattformen.

Was Factorial selbst anbietet

Den MCP-Server. Factorial beschreibt ihn in der API-Dokumentation als gehosteten Server unter https://mcp.factorialhr.com. Er läuft über Streamable HTTP und meldet sich per OAuth 2.0 mit dynamischer Client-Registrierung an. Die OAuth-Metadaten des Servers sind öffentlich abrufbar. Laut Factorial läuft jede Aktion mit der Identität des angemeldeten Benutzers und seinen Factorial-Rechten, nie als Administrator oder Dienstkonto. Factorial nennt vier direkte Fähigkeiten: Anwesenheit (ein- und ausstempeln, Status), Aufgaben (ansehen und anlegen), Abwesenheit (ansehen, Arten, beantragen) und Kollegensuche. Dazu kommt eine fünfte, die Fragen und Aktionen an Factorial One weiterreicht, etwa zu Richtlinien, Verträgen und Berichten. Die OAuth-Metadaten nennen Berechtigungsbereiche wie employees, time_off, time_tracking, shift_management, tasks und one:write. Eine Werkzeugliste mit Namen haben wir nicht gefunden. Was One im Produkt ändern darf, beschreibt das Hilfecenter: Es ändert auf Anfrage Gehalt und Vertragsdaten und storniert Abwesenheit. Ob der MCP-Weg das erlaubt, schreibt Factorial nicht. Laut Hilfecenter braucht manche Aktion einen Bestätigungsschritt, den man heute nur in Factorial One selbst abschließt.

Clients. Factorial hat den Ablauf laut Changelog mit Claude (Web und Desktop) geprüft. Für ChatGPT beschreibt die Dokumentation den Entwicklermodus als Voraussetzung. Factorial steht laut eigener Angabe noch in keinem Connector-Verzeichnis. Auf Team- und Enterprise-Konten, die eigene Connectors sperren, muss der Administrator den Connector für die Organisation hinzufügen. Für Microsoft 365 Copilot nennt das Hilfecenter eine andere Lösung: Factorial One for Copilot, eine eigene Anbindung statt des MCP-Servers. Sie setzt Microsoft 365 Copilot und freigeschaltetes Factorial One voraus. Zu Microsoft 365 selbst gibt es eine eigene Seite: Microsoft 365.

Tarif und Guthaben. Laut Factorial funktioniert die Fähigkeit „Factorial One“ nur, wenn der Tarif Zugriff auf Factorial One enthält. Sie verbraucht Factorial-One-Guthaben. Die direkten Werkzeuge verbrauchen heute keines, Factorial erwartet aber Änderungen. Laut Hilfecenter gibt es One in den Stufen Free, Basic, Plus und Max. Jede Person hat ihre eigene Stufe, und die Stufen unterscheiden sich nur in der Tagesmenge, nicht im Funktionsumfang. Laut FAQ zu One beginnt One bei 2,50 € pro Nutzer. Wie das zur Aussage der MCP-Dokumentation passt, schreibt Factorial nicht. Die Preisseite nennt „ab 8 € pro Monat und User“ für Factorial insgesamt, aber keine One-Preise. Laut Hilfecenter vergeben Admins One pro Rolle. Eine Einschränkung nach Tarif oder Region für die direkten Werkzeuge haben wir nicht gefunden.

Eine öffentliche API. Die API-Dokumentation nennt zwei Anmeldewege: API-Key und OAuth 2.0. Ein API-Key gibt laut Factorial Zugriff auf alle Bereiche des Unternehmens und lässt sich nicht einschränken. Laut API-Dokumentation läuft er nicht ab. Laut Hilfecenter kann er ein Ablaufdatum haben: Neue Keys laufen standardmäßig nach 24 Stunden ab, unbefristete sind möglich. Zum Anlegen braucht es Administratorzugriff. Für Marktplatz-Integrationen gilt er als veraltet, dort ist OAuth 2.0 vorgeschrieben. Factorial veröffentlicht laut Dokumentation jedes Quartal eine neue API-Version und unterstützt jede ein Jahr. Eine Tarifvoraussetzung für die API haben wir nicht gefunden.

KI im Produkt. Factorial One ist laut Factorial ein KI-Agent für HR, Finanzen und IT. Laut Factorial berücksichtigt er bei jeder Anfrage die Zugriffsrechte der Person und fragt vor einer Aktion um Erlaubnis. Nach den Nutzungsbedingungen räumt der Kunde Factorial und dessen KI-Dienstleistern eine beschränkte Lizenz ein, die Eingabedaten zur Bereitstellung der KI-Dienste zu verarbeiten. Der Kunde bleibt für die Prüfung der Ergebnisse verantwortlich. Laut Factorial-Blog vom 17. November 2025 ist One auf Microsoft Azure gebaut, mit Azure OpenAI in Foundry. Dort zeigt Factorial auch ein erstes Szenario mit dem MCP-Server von Business Central im Copilot-Chat. Zu Business Central gibt es eine eigene Seite: Business Central. Umgekehrt kann One laut Hilfecenter über Connectors andere Werkzeuge wie Slack, Notion oder Jira nutzen. Der MCP-Server von Factorial Code ist ein anderes Produkt: Er führt laut Dokumentation Skripte und Prozesse aus, keine HR-Aufgaben.

Datenort. Laut FAQ zu One hält One Daten in Factorial und in der EU. Die Datenschutzerklärung sagt, die Daten würden in der EU gehostet und dort verarbeitet. Dieser Satz steht im Abschnitt über Factorials eigene Datenverarbeitung (Website, Interessenten, Kunden). Für die Plattformdaten ist Factorial Auftragsverarbeiter und verweist für die Unterauftragnehmer auf die Auftragsverarbeitungsvereinbarung. Wir haben sie nicht gelesen. Factorial setzt in der Regel Dienstleister im EWR oder in Ländern mit Angemessenheitsbeschluss ein. In einzelnen Fällen gehen Daten an Auftragsverarbeiter in Drittländern, dann auf Grundlage von Angemessenheitsbeschluss oder Standardvertragsklauseln. Das Vertrauenszentrum von Factorial nennt Amazon Web Services und Azure als Infrastruktur, aber keine Region. Eine Region für den MCP-Server haben wir nicht gefunden.

Was die Community anbietet

ratek-20/factorial-mcp-server ist ein MIT-lizenzierter Server für Abwesenheiten (1 Stern, letzte Änderung am 8. März 2026), darunter Genehmigen und Stornieren. Er läuft laut README lokal über STDIO in Docker, meldet sich per OAuth2 an und braucht eine OAuth-Anwendung, die der Administrator in Factorial anlegt. Wir haben den Server nicht getestet.

Kommerziell bieten StackOne (laut StackOne 127 Aktionen), Zapier und viaSocket Factorial über ihre eigenen MCP-Server an. Diese Seiten belegen nur das Angebot der Plattform, nicht die Eignung im Alltag. Auch MCPBundles (laut MCPBundles 27 Werkzeuge, nur lesend, API-Key) und AnythingMCP (laut AnythingMCP 5 Werkzeuge, API-Key) führen Factorial. CData nennt laut Suchergebnis einen Factorial-Server. Die Seite blockiert automatisierte Abrufe (Cloudflare), wir haben sie nicht gelesen.

Was das für Ihr Unternehmen heißt

Personaldaten gehören zu den sensibelsten Daten im Unternehmen. Deshalb:

  • Der offizielle Server kann Daten ändern. Der Assistent handelt mit den Rechten des angemeldeten Benutzers. Prüfen Sie deshalb die Rollen in Factorial.
  • Ein API-Key ist nicht einschränkbar. Der Server von ratek-20 arbeitet mit OAuth 2.0. Wer begrenzte Rechte will, wählt OAuth 2.0.
  • Klären Sie mit Betriebsrat und Datenschutz, welche KI-Werkzeuge Personaldaten sehen dürfen.
  • Fragen an Factorial One verbrauchen Guthaben Ihres Factorial-Tarifs. Klären Sie vorher, welche One-Stufe Ihre Nutzer haben und wer One verwenden darf.
  • Was beim KI-Assistenten ankommt, unterliegt dessen Bedingungen, nicht mehr denen von Factorial.

MCP ausführlich erklärt, mit den Fragen, die IT-Abteilungen vor der Anbindung stellen: Ratgeber „Was ist MCP?“

Was ein MCP-Server ist und wie wir ihn bauen: MCP-Server von dectria

Häufige Fragen

Fragen zu Factorial und KI

Gibt es einen MCP-Server für Factorial?
Ja. Factorial hostet einen offiziellen MCP-Server unter https://mcp.factorialhr.com. Die Anmeldung läuft über OAuth 2.0 mit dynamischer Client-Registrierung. Laut Factorial ist der Server noch nicht in den Connector-Verzeichnissen von Claude und ChatGPT gelistet. Man fügt ihn dort als eigenen Connector per URL hinzu.
Brauche ich einen bestimmten Tarif?
Laut Factorial nur für die Fähigkeit „Factorial One“: Sie funktioniert nur, wenn der Tarif Zugriff auf Factorial One enthält, und verbraucht Factorial-One-Guthaben. Die direkten Werkzeuge für Anwesenheit, Aufgaben, Abwesenheit und Kollegensuche brauchen Factorial One laut Factorial nicht. Laut Hilfecenter gibt es One in den Stufen Free, Basic, Plus und Max. Jede Person hat ihre eigene Stufe, und die Stufen unterscheiden sich nur in der Tagesmenge. Laut FAQ beginnt One bei 2,50 € pro Nutzer. Wie das zur Aussage der MCP-Dokumentation passt, schreibt Factorial nicht. Admins schalten One außerdem pro Rolle frei.
Kann der Assistent in Factorial Daten ändern?
Ja. Laut Factorial kann er ein- und ausstempeln, Abwesenheit beantragen und Aufgaben anlegen. Laut Hilfecenter braucht manche Aktion einen Bestätigungsschritt, den man heute nur in Factorial One selbst abschließt. Eine Werkzeugliste mit Namen haben wir nicht gefunden. Ob es Werkzeuge zum Löschen gibt, können wir daher nicht sagen. Über die Fähigkeit „Factorial One“ gehen Aufgaben an One. Laut Hilfecenter ändert One in Factorial selbst auch Gehalt und Vertragsdaten und storniert Abwesenheit. Ob das über MCP geht, schreibt Factorial nicht.
Wo liegen die Daten?
Laut Hilfecenter-FAQ hält One Daten in Factorial und in der EU. Die Datenschutzerklärung nennt die EU für Factorials eigene Datenverarbeitung (Website, Interessenten, Kunden). Für die Plattformdaten, bei denen Factorial Auftragsverarbeiter ist, verweist sie auf die Auftragsverarbeitungsvereinbarung. Factorial setzt in der Regel Dienstleister im EWR oder mit Angemessenheitsbeschluss ein, in einzelnen Fällen in Drittländern mit Standardvertragsklauseln. Laut Factorial-Blog ist One auf Microsoft Azure gebaut, mit Azure OpenAI. Eine Region für den MCP-Server nennt Factorial nicht.

Factorial hat einen MCP-Server.

Wir helfen, ihn sicher einzuführen.

Welche Assistenten erlaubt sind, welche Rechte sie bekommen, was sie ändern dürfen und wie das zu Ihrem Datenschutz passt.

Einführung besprechen